
Die Volksverteidigungskräfte Myanmars (PDF) führten mit einer FPV-Drohne einen Angriff auf einen Mi-17-Hubschrauber der Luftwaffe des Landes durch.
Die Aktion ereignete sich am 23. Juni 2026 in der Nähe des Dorfes Twinma, etwa 20 Kilometer südlich von Myaing, und wurde auf Video aufgezeichnet, das später in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde.
Nach veröffentlichten Informationen wurde die Offensive von einer Koalition von Widerstandsgruppen durchgeführt, darunter PDF-Einheiten aus Pakokku, Pauk und Myaing sowie Kadetten des 4. Bataillons des Distrikts Minbu und lokale Guerillagruppen. Die Region Twinma dient als Stützpunkt der regierungsnahen Miliz Pyu Saw Htee und beherbergt seit der Einnahme einer nahegelegenen Polizeistation durch Rebellenkräfte im Mai Hunderte Soldaten der Junta.

Als Reaktion auf den Angriff startete das Militärregime eine groß angelegte Vergeltungsoperation, bei der Kampfjets und chinesische Harbin-Y-12-Flugzeuge eingesetzt wurden, die für Bombardierungen in niedriger Höhe angepasst sind. Die Offensive verdeutlicht den zunehmenden Einsatz von FPV-Drohnen durch Aufstandsgruppen, die ihre Fähigkeit ausbauen, Luftziele der Junta zu treffen.
Die Luftwaffe Myanmars betreibt mindestens 21 Mi-17-Hubschrauber, die seit 1995 aus Russland erworben wurden, sowie 12 Mi-24PM-Kampfhubschrauber, die zwischen 2010 und 2019 gekauft wurden. Auch nach dem Militärputsch von 2021 und der Verhängung internationaler Sanktionen setzte sich die Zusammenarbeit zwischen Moskau und dem Regime fort und gipfelte im November 2025 in der Lieferung neuer Mi-38T-Hubschrauber und Y-8-Transportflugzeuge.
#Myanmar 🇲🇲: People’s Defense Forces (#PDF) struck Burmese Mil Mi-17 military helicopter in #Magway.
Fighters seemingly used multiple FPV Kamikaze Drones; armed with possible MR-1/2 rocket warhead / HE MK II mortar bombs. pic.twitter.com/eLARF85U4C
— War Noir (@war_noir) June 23, 2026
Quelle: Militarnyi | Foto: X @war_noir | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
